künstlerisch-wissenschaftliche Tagung
am 2. und 3. Oktober 2026 in Leipzig

Startseite

Im Jahr 2026 jährt sich das Erscheinen des Debutromans "Der Weg nach Oobliadooh" von Fritz Rudolf Fries im Suhrkamp Verlag zum 60. Mal. Gleichzeitig ist es auch das 60. Jahr des Verbotes dieses Romans in der DDR, der als einer der am längsten zurückgehaltenen Romane der DDR-Literatur gilt. Er durfte erst im November 1989 in der DDR erscheinen. 

Es ist höchste Zeit etwas für die Rezeption dieses Romans zu tun, der zunächst über Jahrzehnte verboten war und dann, durch das Öffentlich-Machen der späteren IM-Tätigkeit des Autors, in seiner Wirkung stark gebremst wurde. Dass Fries selbst Anteil am Verblassen seines Namens hatte, ist ein Grund, seine Lebensgeschichte genauer anzuschauen. Es darf aber kein Grund sein, einen Roman wie "Der Weg nach Oobliadooh", dessen Veröffentlichung im Westen Fries die Arbeitsstelle in der DDR kostete und ihn zunächst zum Außenseiter machte, nicht endlich offen ins Visier zu nehmen.

In den vergangenen Jahren erschienen einige wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit dem Werk von Fries und insbesondere mit dem Roman Der Weg nach Oobliadooh auseinandergesetzt haben. Interessante Aspekte daraus zu sammeln, weitere anzuregen und einer Öffentlichkeit zu präsentieren, Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zusammenzuführen und öffentliche Diskussionen anzuregen, ist das Anliegen dieses Projektes, das die Fritz-Rudolf-Fries-Gesellschaft e.V. umsetzen möchte.

Tickets und Fragen

Hier finden Sie Informationen zum Open Call, zur Anmeldung zur Tagung, zum Ticketing und weiteren Informationen (FAQ).

Tickets

Hier können Sie sich zur Tagung anmelden und Tickets buchen:

FAQ

Weitere Fragen und Antworten

Die Tagung wird gefördert durch die Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes sowie von der Stadt Leipzig.